Ihre Meinung liegt uns am Herzen!

Kundenzufriedenheit steht für uns an erster Stelle, daher laden wir Sie herzlich ein, an unserer Kundenumfrage teilzunehmen.
Nehmen Sie sich bitte kurz 3 Minuten Zeit und helfen Sie uns unsere Prozesse und Serviceleistungen zu verbessern.

Hier geht es zur Umfrage

10.02.2022

Absturzsicherung an Fassaden im großen Überblick

Absturzsicherung an Fassaden sollen ästhetisch und sicher sein.

Rundum sichere Anwendung Ihrer Absturzsicherung – das (S)TOP-Prinzip 

Egal, ob bei der Reinigung, Reparatur oder Instandhaltung von Fassaden: Die Sicherheit aller beteiligten Personen hat oberste Priorität. Das (S)TOP-Prinzip steht dabei für die Leitlinien sicheren Arbeitens mit Absturzsicherung und Seilzugangstechnik.

 

Ein nachhaltiges Sicherheitskonzept umfasst neben technischen Komponenten, wie Ausrüstung und Sicherungssystem, vor allem persönliche, organisatorische und verhaltensbezogene Maßnahmen. 

 

Das(S)TOP-Anwender-Prinzip 

Beim Akronym „STOP“ stehen die einzelnen Buchstaben für die folgenden Maßnahmen des Arbeitsschutzes: 

 

  • S wie Substitution: Bereits vor Beginn der Arbeiten werden mögliche Gefährdungen und Gefahren eliminiert. 
  • T wie technische Maßnahmen: Potenzielle Gefahren lassen sich häufig mit technischen Maßnahmen in den Griff bekommen. Abhängig vom Fassadentyp reduzieren etwa Geländer, Gerüste oder Arbeitskörbe („Fassadenbefahranlagen“) die Gefährdungslage für die Anwender. 
  • O wie organisatorische Maßnahmen: Sicherheit durch Protokolle innerhalb der Organisation. Etwa durch Begrenzung der Anzahl der Personen im Gefährdungsbereich, Schulungsmaßnahmen und Notfallpläne. 
  • P wie persönliche Schutzmaßnahmen: Geeignete Ausrüstung und entsprechende Ausbildung reduzieren die Risiken gefahrengeneigter Tätigkeiten signifikant. Der Schutz der einzelnen Person im Praxisalltag lässt sich durch PSA (Persönliche Schutzausrüstung) und regelmäßige zertifizierte Schulungen (etwa PSAgA-Schulung bzw. Fachkundigen-Schulungen) optimieren. 

 

Erweitert wird der STOP-Ansatz durch verhaltensbezogene Maßnahmen als wesentliche Ergänzung der Sicherungsmaßnahmen. 

 

  • V wie verhaltensbezogene Maßnahmen: Dabei handelt es sich etwa um Sicherheitsunterweisungen und eine allgemeine Sensibilisierung gegenüber den Gefahren. Dazu gehört die Vermittlung von Fertigkeiten ebenso wie Weiterbildungsmaßnahmen und Förderung der Akzeptanz der gesetzten Maßnahmen. 

 

Ein nachhaltiges Sicherheitskonzept hat bei der Fassadensicherung - nicht nur aufgrund der gesetzlichen Verpflichtung - oberste Priorität. Neben dem generellen Bewusstsein für die potenziellen Gefahren bei der Höhenarbeit sind auch die technischen Aspekte von Bedeutung.

 

Beim sogenannten „(S)TOP-Prinzip“ spielen daneben auch organisatorische, persönliche und verhaltensbezogene Maßnahmen eine gewichtige Rolle. 

 

Bei allen Maßnahmen darf außerdem die Gefahr der Scheinsicherheit nicht aus den Augen gelassen werden: Nichteinhaltung der grundlegenden Sicherheitsvorkehrungen durch falsche, unzureichende oder gänzlich fehlende Maßnahmen sind häufige Ursache für fatale Unfälle. Auch die Reihenfolge beim (S)TOP-Prinzip sollte unbedingt eingehalten werden. 

 

 

Gefährdungsbeurteilung an Fassaden 

Besteht aufgrund mangelnder Sicherheitsvorkehrungen die Möglichkeit einer Gesundheitsschädigung, so spricht man von Gefährdung.Eine Gefahr hingegen besteht bei einer überdurchschnittlichen Wahrscheinlichkeit eines Arbeitsunfalls.

 

Eine Gefährdung wird demnach dann zur Gefahr, wenn sie nicht erkannt oder vermieden wird. Aufgabe der Fassadensicherung ist es, die immanenten Gefahren der Höhenarbeit möglichst zu reduzieren und die beteiligten Personen vor Unfällen durch Abstürze zu schützen. 

 

Bei der Arbeit an Fassaden ist eine Gefährdungsbeurteilung ab einer Arbeitshöhe von 2 Metern erforderlich. Je nach Fassadentyp gilt es die Gefährdungslagen zu identifizieren und die daraus resultierenden Gefahren zu minimieren.  

 

Diese Gefährdungsbeurteilung erfolgt in 7 Schritten. 

 

  1. Erfassung von Arbeitsbereichen und Tätigkeiten:
    Experten für Absturzsicherung definieren den Gefährdungsbereich und die darin zu verrichtenden Tätigkeiten. 

 

  1. Ermittlung der Gefährdungen:
    Die Bereiche, die es zu sichern gilt, werden evaluiert und die potentiellen Gefährdungen ermittelt. Hier ergeben sich bereits erste Hinweise auf die in Aussicht zu nehmenden Sicherungsmittel.  

 

  1. Beurteilung der Gefährdungen:
    Die in den einzelnen Bereichen identifizierten Gefährdungen werden analysiert, die Erkenntnisse fließen in das umfassende Sicherungskonzept ein. Für die Experten bildet das die Basis für die Auswahl eines geeigneten Sicherungssystems. 

 

  1. Festlegung der Schutzmaßnahmen:
    Die geeigneten Schutzmaßnahmen werden anhand der Beurteilung der konkreten Gefährdungen festgelegt. Dies umfasst neben technischen auch organisatorische und persönliche Maßnahmen. Dabei spielt das (S)TOP-Prinzip eine entscheidende Rolle. 

 

  1. Durchführung der Maßnahmen:
    Bei INNOTECH steht ein sachverständiger Kundenberater während der gesamten Durchführungsphase als Ansprechpartner zur Verfügung. Dies erleichtert den Prozess von Einkauf, Montage und Schulung ungemein. 

 

  1. Überprüfung der Wirksamkeit:
    Bereits bei der Montage werden alle Teile, Fixierungen und Anschlagpunkte der Sicherung vom zuständigen Monteur auf Herz und Nieren überprüft.

    Vor Abnahme der Fassadensicherung wird in einem abschließenden Testlauf noch einmal das gesamte System auf Wirksamkeit und Praxistauglichkeit getestet.  

 

  1. Dokumentation und Fortschreibungen:
    Schließlich wird die Gefährdungsbeurteilung durch Fotos und Beschreibungen dokumentiert. Die Dokumentationssoftware INNO|doc ermöglicht durch digitale Checklisten die Erfüllung der gesetzlichen Dokumentationspflichten.

    Eine saubere und vollständige Dokumentation wiederum ist Voraussetzung für die verpflichtende jährliche Prüfung der Absturzsicherung. 

 

 

New call-to-action

 

 

Absturzsicherung an Fassaden – und was kostet das? 

Wer kennt das nicht? Nachträgliche Ein- und Umbauten können gewaltig ins Geld gehen. Bei der Seilzugangstechnik ist das nicht anders. Wird diese jedoch bereits bei der Planung berücksichtigt, lassen sich erhebliche Kosten sparen. Aber welche Kosten laufen bei der Absturzsicherung eigentlich an? Ein Überblick: 

 

  1. Planung:
    Zumeist sind die vorbereitenden Planungskosten, wie etwa die Prüfung des Untergrunds, die Gefährdungsbeurteilung und die Entwicklung des Sicherungssystems bereits in den Kosten der Komplettlösung enthalten.

    Die Bestandteile der Fassadensicherung sind zumeist Normteile, die sich modular kombinieren lassen. Zusatzkosten können dann entstehen, wenn Spezialkonstruktionen entwickelt oder extra angefertigt werden müssen. 

 

  1. Material:
    Die Materialkosten sind abhängig von den jeweils eingesetzten Bauteilen zur Fassadensicherung. Wir setzen bei allen verwendeten Teilen - wie etwa Schienensystemen, Befestigungen, etc. auf geprüfte Produkte.

    Das rechnet sich in kurzer Zeit, da die Kosten für Reparaturen bei der jährlichen Überprüfung auf niedrigem Niveau bleiben. 

 

  1. Montage:
    Im Pauschalpreis inbegriffen sind in der Regel die Montagekosten, Arbeitszeit und Anfahrtskosten. Einige Teile können vom Kunden selbst montiert werden, andere dürfen nur von einem zertifizierten Monteur installiert werden.

 

  1. Dokumentation:
    Eine Dokumentation der Absturzsicherung ist gesetzlich vorgeschrieben. Erleichtert wird dies durch die Verwendung der hauseigenen Dokumentationssoftware INNO|doc. Das Zweitbeste daran: Sie ist kostenlos. 

 

  1. Zulassungen/Genehmigungen:
    Im seltenen Fall, dass Sonderanfertigungen zum Einsatz kommen, müssen diese vor der Verwendung extra zertifiziert oder genehmigt werden. Dabei können Zusatzkosten entstehen.

 

  1. Wartung:
    Die gesetzlich vorgeschriebenen Überprüfungen verursachen Kosten für den zertifizierten Gutachter. Dieser muss die Anlage sowie die Dokumentation zumindest jährlich überprüfen. 

 

 

3 Tipps zum Kostensparen: 

 

  1. Fassadensicherung von Anfang an in die Planung miteinbeziehen: Je später, desto teurer kann die Fassadensicherung werden, weil durch verspätete Planung oft Adaptierungen notwendig werden, die vermeidbar gewesen wären.

 

  1. Sicherungskonzept in Zusammenarbeit mit Experten entwickeln: Eine Fassadensicherung kann man nicht einfach beliebig auf der Fassade anbringen. Unsere Experten können schon bei der Planung wertvollen Input liefern.

 

  1. Frühzeitig erfahrenen Partner an Bord holen: Kostenintensive Planungsfehler lassen sich vermeiden, wenn alle Fachleute an einem Tisch sitzen. Unsere Kunden profitieren langfristig von einer durchdachten und professionellen Absturzsicherung. 

 

Im Wesentlichen entstehen Kosten bei der Neuerrichtung einer Fassaden-Absturzsicherung in den Bereichen Planung, Material, Montage und Dokumentation. Sie sind von mehreren Faktoren abhängig, die sich von Gebäude zu Gebäude deutlich voneinander unterscheiden können.

 

Dazu kommen die Kosten für die Genehmigung der Anlage. Aber auch die regelmäßige Wartung und Kontrolle des Sicherungssystems muss in der Kostenrechnung berücksichtigt werden.

 

Frühzeitige Planung in Zusammenarbeit mit einem kompetenten Partner ist die wichtigste Voraussetzung für eine effektive und professionelle Fassadensicherung. 

 

 

Richtig ausschreiben: Profitipps zur Ausschreibung der optimalen Fassadensicherung 

Fassadensicherung ist selbst für viele Architekten und Ingenieursbüros Neuland. Dementsprechend wird sie selbst bei großen Bauprojekten häufig stiefmütterlich behandelt. Definitionen und Beschreibungen der Anforderungen sind mangelhaft, Details und Spezifikationen unzulänglich.

 

Eine genaue Leistungsbeschreibung im Ausschreibungsprozess ist aber entscheidend für die Qualität des Fassadensicherungssystems. Das Ergebnis: Deutlich zu hohe Kosten. Wir zeigen Ihnen, wie man Fehler vermeidet und dadurch gewaltig einsparen kann. 

 

Expertentipp: Nutzen Sie die Erfahrung unserer Kundenberater von INNOTECH Arbeitsschutz bereits in der Phase der Leistungsbeschreibung und vermeiden Sie teure Anfängerfehler. 

 

Die große Hürde bei Ausschreibungstexten für Fassadensicherung: die Leistungsbeschreibung.

 

Klären Sie bereits im Vorfeld die folgenden Punkte in Ihren Gremien ab und erstellen Sie eine möglichst detaillierte Beschreibung Ihrer Anforderungen. Je nach Gebäude wird Ihre Leistungsbeschreibung einen Umfang zwischen einer und 20 Seiten haben. 

 

  • Einsatzgebiet: Wie sieht der Gefährdungsbereich aus und wo wird eine Absturzsicherung an der Fassade nötig sein?
  • Funktion: Welche Tätigkeiten sollen an der Fassade ausgeführt werden? Daraus ergibt sich, welchen Anforderungen das Sicherungssystem genügen muss.
  • Fassade: Mit welcher Fassade haben wir es zu tun? Wie ist der Untergrund beschaffen, welche Befestigungsmöglichkeiten ergeben sich daraus?
  • Befestigungs- und Materialspezifikationen: Falls bereits bekannt: Sind geplante Untergrundbefestigung und Produkte für das geplante System geeignet?
  • Investitions- & Montagekosten: Zusammensetzung der einzelnen Kosten - Handelt es sich um eine Kostenrechnung nach Aufwand oder eine Komplettlösung mit Paketpreis? 

 

3 Profitipps für die Ausschreibung Ihrer Fassadensicherung 

 

  1. Ein klares Bild von Anforderungen und Vorstellungen des Auftraggebers gewinnen:
    Hat der Auftraggeber bereits konkrete Vorstellungen oder fehlt ihm noch jegliches Problembewusstsein in Sachen Fassadensicherung?

    Je detaillierter das Wissen beim Kunden, desto besser wird er seine Anforderungen formulieren können. Lassen Sie nicht locker, bis Ihnen klar ist, was sich der Kunde im Detail vorstellt – bzw. was er nicht will! 

 

  1. Fassadensicherung frühzeitig planen und starken Partner an Bord holen:
    Man kann nicht alles wissen - nutzen Sie daher die Erfahrung eines Experten für Fassadensicherung. Er kann auch helfen, Planungsergebnisse und Wünsche des Auftraggebers mit baurechtlichen Vorgaben zu akkordieren.

    Daraus lassen sich bereits in einem frühen Planungsstadium Bedarf und technische Machbarkeit ableiten. So lassen sich von Anfang an Fehler vermeiden und unter dem Strich eine Menge Geld sparen! 

 

  1. Leistungsverzeichnisse verwenden: 
    Ein Herunterbrechen auf einzelne funktionelle Blöcke erleichtert die Übersichtlichkeit. Falls erforderlich, ergänzen Sie die einzelnen Positionen mit Zusatzinfos bezüglich Sonderwünschen wie etwa die gewünschte Farbgebung für eine unsichtbare Absturzsicherung

 

Vorausschauende und zeitgerechte Planung schützt vor bösen Kostenüberraschungen. Ein erfahrener Partner hilft dabei, die Anforderungen an die Fassadensicherung zu spezifizieren und das Projekt auch in Sachen Technologie auf Schiene zu bekommen. 

 

Einen ersten Überblick bekommen Sie in unserem Whitepaper. Kostenlos zum Download! 

 

 

Leitfaden für sichere Fassaden

 

 

Plan B: Was tun, wenn die Absturzsicherung vergessen wurde? 

Lieber spät als nie: Ist tatsächlich der Super-GAU eingetreten ist und es stellt sich heraus, dass die Planung einer Absturzsicherung schlicht vergessen wurde, ist Feuer am Dach. Nicht nur Nerven und Geld, auch die Sicherheit der Mitarbeiter kann auf dem Spiel stehen. Und vom Reputationsverlust wollen wir erst gar nicht reden.  

 

Es ist jedenfalls von Vorteil, auch für diesen Fall einen Notfallplan in der Schublade zu haben, um zielgerichtet und vernünftig reagieren zu können. 

 

Checkliste Sofortmaßnahmen: 

 

  1. Alle Entscheidungsträger miteinbeziehen, Krisengespräch einberufen 
  2. Die Lage klar und vollständig darlegen. 
  3. Evaluieren, ob ein vorübergehender Baustopp Kosten reduzieren könnte. 
  4. Einen Spezialisten für Absturzsicherung konsultieren und die möglichen Szenarien erörtern. 
  5. Gemeinsam eine Lösung finden. 

 

Das wichtigste in dieser Situation ist wohl der sofortige Tritt auf die Bremse: Nicht Vertuschung, sondern Transparenz ist gefragt, um den Schaden in Grenzen zu halten. Der erste Schritt im Krisenmodus muss daher die Information aller maßgeblich beteiligten Parteien sein.

 

Im darauffolgenden Krisengespräch ist wohl auch ein vorübergehender Baustopp zu erörtern. 

 

Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollte man einen erfahrenen Experten für Absturzsicherung zu Rate ziehen. Nach Durchsicht der Pläne und einer Evaluierung des Ist-Standes samt Vor-Ort-Besichtigung durch den Experten kann man gemeinsam mit den Projektpartnern die nächsten Schritte planen. 

 

Wenn die Fassadensicherung vergessen wurde: die nächsten Schritte 

 

  • Unterlagen aufbereiten
    Anhand der Baupläne und mithilfe zertifizierter Produkte wird ein genehmigungsfähiges System entworfen.  
  • Erledigung von Behördenwegen 
    Die Einhaltung von gesetzlichen Vorgaben muss sichergestellt sein, das nachträgliche System muss erst bewilligt werden. 
  • Mehrkosten im Auge behalten
    Eine vergessene Absturzsicherung wird ins Geld gehen. Kostenübersicht erstellen, Szenarien im Hinblick auf einen drohenden Baustopp durchrechnen. Termine checken – denn bei Verzögerungen am Bau drohen schmerzhafte Pönalen. 
  • Zeitpläne überarbeiten
    Der Notfall wird Ihren Zeitplan über den Haufen werfen. Treffen Sie realistische Annahmen über Verzögerungen durch das Notfallkonzept. Planen Sie Pufferzeiten ein!  
  • Beteiligte informieren
    Der Gang nach Canossa bleibt Ihnen nicht erspart. Informieren Sie alle beteiligten Parteien und vergessen Sie auch die Subunternehmer nicht! 

 

Fehler passieren überall. Sollte tatsächlich einmal die Absturzsicherung vergessen worden sein, so gibt es gute Chancen, das Fehlende mit vertretbarem Aufwand nachzureichen.

 

Mit einem verlässlichen Partner wie INNOTECH an der Seite und voller Transparenz den Projektpartnern gegenüber kann man auch diese missliche Lage meistern. 

 

 

New call-to-action

 

 

Best Practice: ÖAMTC und Universität Wuppertal setzen auf INNOTECH 

Entdecken Sie 2 tolle Best Practice Beispiele für gelungene Fassadensicherungen: 

 

1. Best Practice: Fassadensicherung in der ÖAMTC-Zentrale 

 

Sicherheit wird beim ÖAMTC traditionell großgeschrieben – nun auch bei der Fassadensicherung. Die Zentrale des ÖAMTC ist architektonisch spektakulär – ebenso aufwändig gestaltete sich auch das Konzept für die Fassadensicherung.

 

Nicht zuletzt deshalb wurde das Sicherungskonzept INNOTECH überantwortet. Dabei konnte das INNOTECH-Programm alle Anforderungen erfüllen, um das Gebäude mit state-of-the-art Sicherungssystemen auszustatten. 

 

  • Glasfassade
    Der Gebäudegrundriss weist eine Fünf-Finger-Form auf, wodurch zahlreiche Innenhöfe entstehen, deren Fassaden allesamt mit einem TAURUS-Schienensystem versehen wurden. Dies ermöglicht die problemlose Wartung und Reinigung der komplexen Glas-Fassaden.

    Das System TAURUS war die optimale Wahl, da es maximale Bewegungsfreiheit bei größtmöglicher Sicherheit bietet. 
  • Heliport
    Der Hubschrauber-Landeplatz wurde mit einem Kollektivschutz, der Geländersicherung BARRIER, gegen Absturz gesichert. Damit sind Personen, die sich im Bereich Heliport/Hangar aufhalten, optimal geschützt. Der Kollektivschutz verhindert auch die unbeabsichtigte Annäherung an die Absturzkanten. 
  • Welle
    Die Außenfassade ist bei abfallender Dachschräge als nach innen ragende Welle gestaltet. Die verschiedenen Biegungsmuster verlangen nach unterschiedlichen Sicherungskonzepten. Hier wurde das Seilsystem AIO angebracht.

    Durch Verbindungen mit Stützen(STA-10-500) und Anschlagösen(EAP-ABP-10-30)ist eine sichere Verankerung gewährleistet, die flexibles und gefahrloses Arbeiten an jedem Punkt der Außenfassade ermöglicht. 

 

Auch im Innenbereich sind aufwändige Fassadenkonstruktionen vorhanden. Der sichere Zugang zu allen Bereichen dieser Elemente ist nun ebenfalls mit INNOTECH-Systemen gefahrlos möglich. Sowohl die innenliegende LED-Fassade, als auch die Glas-Fassaden-Elemente wurden mit dem Schienensystem TAURUS gesichert. 

 

 

2. Best Practice: Absturzsicherung für die Universität Wuppertal 

 

An der Universität Wuppertal wurde zur Sanierung der Glas-Vorhangfassaden sowie der Beton-Vorhangfassaden eine Absturzsicherung installiert, welche deren gefahrlose Reinigung ermöglicht.

 

Auch diese Aufgabe erwies sich als technisch höchst anspruchsvoll und erforderte eine kombinierte Speziallösung aus Schienen- und Seilsystemen. 

 

Zum einen stellte der teilweise beschädigte Untergrund eine große technische Herausforderung für die Verankerung der Stützen des TAURUS-Schienensystem dar, zum anderen durfte die Betonfassade am Bibliotheksturm nicht belastet werden.  

 

Die technische Expertise von INNOTECH ermöglichte es, für beide Probleme adäquate Lösungen zu finden, die nunmehr nicht nur die gefahrlose Reinigung, sondern auch eine vereinfachte Revision bis hin zum Austausch einzelner Fassaden-Elemente erlaubt.  

 

Das TAURUS-Schienensystem konnte auf eine Art und Weise befestigt werden, die es im Ensemble der Glasfassade quasi unsichtbar macht. 

 

Ein weiteres Sonderproblem konnte mithilfe des AIO-Seilsystems gelöst werden: durch eine Spezialkonstruktion ist nunmehr eine durchgehende Sicherung ohne Umhängen möglich. Die Gefahrensituationen an den sogenannten Wartungsbalkonen wurden dadurch entschärft.

 

Den Anwendern ist ein direktes Einhängen vom Seilsystem in das Schienensystem möglich. 

 

 

Fazit: Sichere und ästhetische Absturzsicherung an Fassaden 

Jährlich verunglücken hunderte Menschen auf Dächern, Fassaden oder anderen Höhen-Arbeitsplätzen. Die erschreckend hohe Zahl derartiger Unfälle ließe sich mit geeigneten Absturzsicherungen drastisch reduzieren.

 

Zugleich soll die Fassadensicherung aber die Schönheit der Gebäude nicht beeinflussen, denn jedes Bauwerk hat auch einen ästhetischen Wert. INNOTECH entwickelt seit vielen Jahren die Standards hochwertiger Absturzsicherungen mit und gestaltet sowohl sichere als auch ästhetisch schöne Fassaden mit. 

 

Noch nicht genug von Absturzsicherung an Fassaden? Dann laden Sie sich unser kostenloses Whitepaper herunter. 

 

 

Leitfaden für sichere Fassaden

Sie finden unsern Artikel hilfreich?
Wir freuen uns auf Ihre Empfehlung:

Presse

Kontakt

Mail schreiben

Über INNOTECH GmbH

Die 2001 gegründete INNOTECH Arbeitsschutz GmbH ist ein Familienunternehmen mit Hauptsitz in Kirchham, rund 60 km südlich von Linz. Das Unternehmen setzt von Anfang an internationale Standards im Bereich Arbeitssicherheit und forciert die Weiterentwicklung innovativer Produkte in verschiedenen Branchen. INNOTECH hat sich, als einer der größten Hersteller in Europa, auf die Produktion von Anschlageinrichtungssystemen spezialisiert.

Im Bereich Arbeitssicherheit gilt INNOTECH als Mitautor der Planungsgrundlagen zur ÖNORM B 3417 und ist Mitbegründer des internationalen Arbeitskreises D.A.CH.S., einer Arbeitsgruppe von Experten aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Südtirol, die sich zum Ziel gesetzt hat, länderübergreifende Regelungen für Absturzsicherungen zu schaffen. Der Spruch „So sichern Sie Leben“ soll auf appellierende Weise für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit sensibilisieren und deren Notwendigkeit thematisieren. Arbeitssicherheit ist kein Thema von Quantität, sondern von Qualität. Seit Firmengründung ist dies die Philosophie von INNOTECH.

Erfahre mehr

Vielen Dank für Ihr Like!

schließen