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03.05.2022 / Selina Bauchinger

Warum Sie ein Sicherheitskonzept für Photovoltaikanlagen brauchen

Auftraggeber sind verpflichtet, Arbeiten auf ihrem Dach so sicher wie möglich zu gestalten

Arbeiten auf dem Dach sind mit enormen Gefahren wie Absturz oder Durchsturz verbunden. Oft reicht schon eine kleine Unachtsamkeit, die dann gravierende Auswirkungen haben kann und in einigen Fällen sogar mit dem Tod der Verunfallten endet.

 

Wenn Sie also gerade vor der Entscheidung stehen, eine Photovoltaikanlage oder eine Solaranlage auf Ihrem Dach zu installieren, dann sollten Sie dabei unbedingt auch an die Sicherheit denken; und zwar den gesamten „Lebenszyklus“ der Anlagen betreffend.

 

Dazu braucht es ein professionelles Konzept und eine bis ins letzte Detail reichende Planung – von der Montage über Wartungs- und Reinigungsarbeiten bis hin zum möglichen Wiederabbau der Anlage.

 

Grundsätzlich gilt auch hier: Der Arbeitgeber respektive Auftraggeber ist gesetzlich dazu verpflichtet, die Arbeiten auf dem Dach so sicher wie nur möglich zu gestalten und somit das Unfallrisiko auf ein Minimum zu reduzieren.

 

Doch diese Verpflichtung hat auch Vorteile – sie führt nämlich auch dazu, dass sich die Monteure oder Wartungs- und Reinigungskräfte vollkommen auf ihre Arbeit konzentrieren können, ohne jegliche Sicherheitsbedenken.

 

Das kann mitunter eine Menge Zeit und Geld sparen – auf jeden Fall aber persönliches Leid, Verletzungen und Arbeitsausfälle. Daher sollten Sie auf einen professionellen Planungsservice für Absturzsicherung für PV-Anlagen setzen.

 

 

Details zum Sicherheitskonzept für Ihre PV-Anlage

Die professionelle und lückenlose Planung einer Photovoltaikanlage sollte unbedingt auf den neuesten Technologien und Normen basieren und den Ausschluss diverser Haftungsfälle beinhalten. Zudem sollte die Lösung absolut anwenderfreundlich und leicht zu bedienen sein, damit alle sicherheitsrelevanten Handgriffe korrekt durchgeführt werden können.

 

Außerdem muss der Plan bzw. das Sicherheitskonzept auf die jeweiligen Gegebenheiten des Standorts eingehen – das heißt unter anderem, dass nicht nur Neigungswinkel und Dachhöhe, sondern auch die Beschaffenheit des Gebäudes selbst eine elementare Rolle bei der Konzeption spielen können.

 

So ist etwa entscheidend zu wissen, ob sich das Objekt in einer schneereichen oder -armen Gegend befindet respektive welche besonderen Risiken dadurch jeweils entstehen können. Last but not least sind dann auch alle Dokumentationen, Überprüfungen und Pläne langfristig zu archivieren.

 

Zuallererst hat jedoch eine genaue Bestandsaufnahme und Evaluierung der jeweiligen Situation vor Ort zu erfolgen, um dann eine solide Gefährdungsbeurteilung erstellen zu können. Diese dient wiederum als Grundlage zur Ermittlung der optimalen Absturzsicherungsmaßnahmen für das jeweilige Projekt.

 

Die Sicherungssysteme im Überblick:

  • Anschlageinrichtung - Individualschutz
  • Auffangeinrichtung - Kollektivschutz

 

5 Fakten um Ihre Photovoltaik Anlage Sicher zu machen

 

 

Die wichtigsten Fragen bei der Erstellung Ihres Sicherheitskonzepts auf einen Blick

  1. Wie oft erfolgt ein Begehen das Dachs und welche Arbeiten werden darauf durchgeführt?

 

  1. Wie sicher ist der Zugang zur PV-Anlage bzw. zu den Anschlageinrichtungen? (Gehwege, Dachauf-/ausstiege oder Leitern bzw. Aufstiegshilfen)

 

  1. Wie sieht die optimale Schutzvorrichtung aus - Individual- oder Kollektivschutz?

 

  1. Wie sorge ich für Sicherheit schon während der Montage der PV-Anlage respektive der Absturzsicherung?

 

  1. Wie werden Werkzeuge und etwaiges Material auf das Dach befördert?

 

  1. Wie sieht im Bedarfsfall die Rettung mit eigenen Mitteln aus?

 

 

Die konkreten Gefahren

Auch wenn das gesamte Dach als Gefahrenbereich gilt (vor allem bei Steildächern), gibt es auch hier unterschiedliche Risikozonen. Sobald sich ein Monteur oder eine Wartungs- und Reinigungskraft näher als 2 Meter an der Absturzkante bewegt, ist von einem besonderen Gefahrenbereich mit erhöhter Absturzgefahr die Rede.

 

Diese Bereiche (meist die Dachkante) dürfen nur betreten werden, wenn die Arbeitskräfte durch zusätzliche Schutzmaßnahmen wie etwa Anschlageinrichtungen im nahe liegenden gesicherten Bereich oder einen Kollektivschutz wie ein Geländer gesichert sind. 

 

Aber nicht nur Abstürze zählen zu den Unfallursachen bei Arbeiten an der PV-Anlage, auch nicht-durchbruchsichere Dachelemente stellen ein großes Gefahrenpotenzial dar.

 

Die 4 größten Gefahrenpotenziale auf einen Blick:

 

  • Ein Steildach – d. h.: ein Dach mit einer Neigung von größer als 22° – hier besteht akute Weg- bzw. Abrutschgefahr.

    Mögliche Sicherheitslösungen: Seilsicherung AIO, EINZELANSCHLAGPUNKT/STÜTZEN, EINZELANSCHLAGPUNKT/STÜTZEN-SETARTIKEL, SICHERHEITSDACHHAKENund das KIT-BOX-SYSTEM.
  • Bei Flachdächern besteht entlang der Absturzkante oder auch bei Lichtkuppeln erhöhte Absturzgefahr.

    Mögliche Sicherheitslösungen: Schienensicherung TAURUS, Geländersicherung BARRIER (VARIO, ATTIKA, LICHTKUPPEL und FLEECE), Seilsicherung AIO sowie EINZELANSCHLAGPUNKTE.
  • Die Gefahr von Durchstürzen besteht vor allem bei Faserzementplatten, lichtdurchlässigen Kunststoffplatten, Glasdächern und Lichtkuppeln.

    Mögliche Sicherheitslösungen: LIGHT-LICHTKUPPELSICHERUNG, LIGHT-LICHTKUPPELSICHERUNGSNETZ, BARRIER-LICHTKUPPEL und EAP-MOBI.
  • Der Zustieg respektive vertikale Aufstieg auf das Dach bzw. der Abstieg.

    Mögliche Sicherheitslösungen: TAURUS VERTIKAL, VERT-SEILSYSTEM.

 

5 Fakten um Ihre Photovoltaik Anlage Sicher zu machen

 

 

Allgemeine Grundlagen bei der Planung

Auch bei der Planung von Absturzsicherungen können Fehler passieren. Doch gerade im Hinblick auf Arbeiten an der PV-Anlage auf Dächern können Fehler fatale Folgen haben. Daher ist es umso wichtiger, alle relevanten Details des jeweiligen Anwendungsfalls genau zu prüfen und dann die perfekte Absturzsicherung zu definieren.

 

Dafür sollten Sie auf jeden Fall auf einen kompetenten Partner setzen und nur zertifizierte Sicherheitslösungen verbauen. 

 

Was bei der Planung berücksichtigt werden muss:

 

  • Lage und Art der Anschlageinrichtungen. Es ist nicht nur entscheidend, alle Anschlageinrichtungen korrekt zu positionieren, damit alle Bereiche des Dachs bzw. der PV-Anlage sicher betreten werden können. Auch die Art des Anschlages muss sorgfältig gewählt werden und in Kombination mit der Unterkonstruktion der PV-Anlage eine tragfähige und sichere Einheit ergeben.
  • Gefahrloser Zugang zu den Anschlageinrichtungen – dabei sind besondere Herausforderungen wie Dunkelheit, Witterung, Schnee, Nässe, Eis oder Wind zu berücksichtigen. Das Betreten des Dachs zählt zu den potenziell gefährlichsten Momenten bei Arbeiten an der PV-Anlage.

    Oft haben die Arbeitskräfte dann auch noch Werkzeug oder Reinigungsmaterialien in der Hand, was die Sache noch einmal erschwert. Daher müssen die Anschlageinrichtungen für den Zutritt sehr sorgfältig geplant und leicht erreichbar sein.
  • Ein tragfähiger Untergrund. Hier ist im Zweifelsfall ein Statiker zu konsultieren. Ohne die genaue Beschaffenheit des Untergrunds zu kennen, riskiert man gefährliche Durchbrüche während der Arbeit. Eine sorgfältige Planung kann dem vorbeugen.

 

Weitere Details zu den allgemeinen Planungsgrundlagen finden Sie hier:

AUVA

SUVA

DGUV

 

 

Fazit Sicherheitskonzept Photovoltaikanlage

Das Arbeiten auf Dachflächen birgt Gefahren. Eine kleine Unachtsamkeit kann zum Stolpern oder Aus- bzw. Abrutschen führen und mit einem Sturz enden. Daher ist ein umfassendes Sicherheitskonzept unverzichtbar, wenn Sie die Installation einer Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach planen.

 

Dabei sollten Sie auf einen professionellen Planungsservice wie jenen von INNOTECH zurückgreifen, da sie damit alle sicherheitstechnischen und rechtlichen Aspekte professionell und zielführend abdecken und mitunter auch Leben retten.

 

Laden Sie sich gleich unser Factsheet zu diesem Thema runter! 

 

Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie uns einfach! Wir unterstützen Sie gerne bei der Erstellung eines professionellen Sicherheitskonzepts für Ihre PV-Anlage. Damit Sie auch dann ruhig schlafen können, wenn auf Ihrem Dach Arbeiten durchgeführt werden müssen!

 

 

5 Fakten um Ihre Photovoltaik Anlage Sicher zu machen

Über den Autor

Selina Bauchinger

Selina Bauchinger

Nach ihrer Ausbildung zur technischen Zeichnerin (Fassadenbau) sammelte Selina Bauchinger ein Jahr lang berufliche Erfahrung im Ausland, bevor sie nach Österreich zurückkehrte und 2018 bei INNOTECH anheuerte. Bis Ende 2021 wirkte Bauchinger in den Bereichen Planung und Projektierung für Solar- bzw. Photovoltaik-Kunden des oberösterreichischen Familienunternehmens mit. Seit Anfang 2022 verstärkt sie das Team des INNOTECH-Produktmanagements.

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Über INNOTECH GmbH

Die 2001 gegründete INNOTECH Arbeitsschutz GmbH ist ein Familienunternehmen mit Hauptsitz in Kirchham, rund 60 km südlich von Linz. Das Unternehmen setzt von Anfang an internationale Standards im Bereich Arbeitssicherheit und forciert die Weiterentwicklung innovativer Produkte in verschiedenen Branchen. INNOTECH hat sich, als einer der größten Hersteller in Europa, auf die Produktion von Anschlageinrichtungssystemen spezialisiert.

Im Bereich Arbeitssicherheit gilt INNOTECH als Mitautor der Planungsgrundlagen zur ÖNORM B 3417 und ist Mitbegründer des internationalen Arbeitskreises D.A.CH.S., einer Arbeitsgruppe von Experten aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Südtirol, die sich zum Ziel gesetzt hat, länderübergreifende Regelungen für Absturzsicherungen zu schaffen. Der Spruch „So sichern Sie Leben“ soll auf appellierende Weise für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit sensibilisieren und deren Notwendigkeit thematisieren. Arbeitssicherheit ist kein Thema von Quantität, sondern von Qualität. Seit Firmengründung ist dies die Philosophie von INNOTECH.

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