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15.02.2024 | Allgemeine Fachbegriffe

Schutzgeländer

Das Schutzgeländer, auch Geländersicherung genannt, zählt zum Kollektivschutz und spielt eine entscheidende Rolle in der Unfallverhütung. In unserem Wiki-Beitrag beleuchten wir die Funktion dieses Sicherheitselements. Dabei gehen wir auf die verschiedenen Arten und die technischen Anforderungen ein. Ein professionelles Schutzgeländer sichert Gefahrenbereiche ab und schützt Personen vor Abstürzen.

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Schutzgeländer verhindern verlässlich Abstürze an der Absturzkante für mehrere Personen.

Ein Schutzgeländer sichert vor Absturz

Schutzgeländer, auch bekannt als Geländersicherung zählen zur kollektiven Absturzsicherung oder anders genannt zum Kollektivschutz. Sie sind eine Sicherheitseinrichtung in Bereichen, in denen die Gefahr des Absturzes aus der Höhe besteht. Sie verhindern, dass Personen,die in absturzgefährdeten Bereichen arbeiten oder sich dort aufhalten, über die sogenannte Absturzkante fallen können. Aus diesem Grund sind sie als Präventionsmaßnahme für lebensgefährliche Stürze aus der Höhe unerlässlich.

Begriffserklärung

Das Dachgeländer oder wie wir es in diesem Beitrag bezeichnen Schutzgeländer, ist einer individuellen Schutzmaßnahme (Individualschutz) in Kombination mit einer Persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) grundsätzlich vorzuziehen. Das ist jedoch aufgrund von etwaigen Umständen wie der Dachform bzw. des Dachtyps und der Dachneigung bzw. Dachstatik nicht immer möglich, warum auf einen Individualschutz zurückgegriffen werden muss.

INNO Info: Gut zu Wissen

Das Schutzgeländer sichert alle am Dach befindlichen Personen gleichermaßen gegen Absturz. Diese Form der Absturzsicherung ist in verschiedenen Varianten bzw. Konfigurationen erhältlich, um unterschiedlichen Anforderungen, sei es optischer oder technischer Natur, gerecht zu werden.

Welche Arten von Schutzgeländern gibt es?

Zu den gängigsten Schutzgeländern zählen Knieleistengeländer, wie zum Beispiel unser BARRIER und auch Geländer mit geschlossener Füllung. Wie der Name schon verrät besteht ein Knieleistengeländer im Normalfall aus einem Handlauf und einer Knieleiste. Diese wird direkt an der Absturzkante montiert.

Geländer mit geschlossener Füllung bieten ein robuste Barriere und sind oft mit senkrechten Stäben versehen. Unsere Geländersicherung kann an die vorhandenen Anforderungen vor Ort und auch optisch mittels Oberflächeneloxierung angepasst werden. Je nach Gegebenheiten (Vorhandensein einer Attika, Gründach als Auflast, etc.) gibt es unterschiedliche Systemvarianten.

 

BARRIER-VARIO

Geländersystem mit Gewichten als Auflast

BARRIER-ATTIKA

Geländersystem auf Attika montiert

BARRIER-FLEECE

Geländersystem mit Gründach als Auflast

Technische Anforderungen an Schutzgeländer

Die technischen Anforderungen sind streng geregelt.

  • Ein Standard-Schutzgeländer muss mindestens 1 Meter hoch sein. Ab einer gewissen Gebäudehöhe auch höher.
  • Der Freiraum zwischen den einzelnen Leisten darf maximal 0,5 Meter betragen, um das Durchrutschen zu verhindern.
  • Zudem muss das Geländer einer horizontalen Lastvon mindestens 1 kN/m standhalten.

 

Die Installation von Schutzgeländern erfordert Fachkenntnis und Präzision. Bei der Montage muss darauf geachtet werden, dass die Geländer fest, sicher und nach Herstellerangaben sach- und fachgerecht installiert sind, um für maximale Sicherheit zu sorgen. Eine regelmäßige Wartung und Inspektion der Geländer ist unerlässlich, um ihre Funktionsfähigkeit sicherzustellen.

INNO Zusammenfassung

Es lässt sich sagen, dass es durch Schutzgeländer zu keinen Stürzen bzw. Abstürzen kommen kann. Denn es bildet eine verlässliche Barriere zwischen den am Dach befindlichen Personen und der Absturzkante. Sie sind ein Beispiel dafür, wie durchdachte Sicherheitslösungen Leben retten. Bei der Planung und Installation von Schutzgeländern sollten daher immer die geltenden Sicherheitsstandards und -normen berücksichtigt werden.

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